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Schon immer hat die Kreativität einen großen Spielraum meines Lebens ausgemacht. Als ganz junges Mädchen begeisterte es mich etwas mit "den Händen zu erschaffen" und ich erzielte Erfolgserlebnisse mit der Technik des Häkelns.
Im Alter von 13 Jahren fertigte ich meine ersten Kleidungsstücke. Gerne wäre ich Handarbeitslehrerin oder Schneiderin geworden aber meine Eltern ließen dies nicht zu. Ich lernte Rechtsanwaltsgehilfin um für meinen Lebensunterhalt zu sorgen und landete später dann im öffentlichen Dienst als Sachbearbeiterin. Dort war ich mit mir und meiner Arbeit wenig zufrieden und lebte im Grunde gegen meine Natur. Eine Tatsache die ich unterschätzte, unter der meine Psyche litt und woran ich letztendlich erkrankte. Ich mußte mich einer mehrmonatigen Behandlung in einer Reha-
Ich traf die Entscheidung meinen Job im Büro aufzugeben. Einen Schritt den ich bis heute nicht bereut habe! Ich bin ein kreativer, oft glücklicher Mensch, liebe die Häkelei, mag Tiere und erfreue mich an Formen und Farben in der Natur und derKunst.
Ich lebe mit unserer Katze Finabina in einem Häuschen in Kiel und habe hier seit kurzem ein kleines Geschäft eingerichtet wo ich meine Unikate zum Verkauf anbiete.
Sie treffen mich auf Kunsthandwerkermärkten und kleineren Ausstellungen in Gallerien. Entnehmen Sie die Termine bitte dem Button "Ausstellungen" .Ich möchte den Frauen, die meine Kreationen tragen Freude schenken und das Gefühl der Einzigartigkeit vermitteln!
Anfertigungen nach Ihren Anregungen und Wünschen inspirieren mich und fordern mich heraus.
Ihre Doris Dohse, die Haekelkuenstlerin aus Kiel.
Artikel in der Perlen Poesie Nr. 9/2011 von Andrea Ott
...Beeindruckt hat uns ebenfalls die Künstlerin Doris Dohse aus Norddeutschland. Mit viel Gespür für Material und Wirkung zaubert sie prächtige Kleider, Hüte und Accessoires in freier Häkelei. Häufig benutzt sie dabei alte böhmische Perlen und antike Knöpfe. Das muss man gesehen haben! (aus dem Vorwort, S.3 )
Andrea Ott: Perlen Poesie Nr. 9/2011 S.60 -
Kombiniert
Designergarne, alte Perlen, Knöpfe werden von Doris Dohse in freier Häkelei direkt auf den Körper modelliert.
Es waren nicht nur die Kriegszeiten, die ihre Vorfahren besonders erfinderisch werden ließen. Die Familie mütterlicherseits besaß Schafe: Diese wurden geschoren, die Wolle versponnen und zu Kleidern verstrickt. Eine Kusine des Vaters war Putzmacherin, die Mutter Näherin und ausgesprochen kreativ. Doris Dohse erinnert sich an die Volksschule in Stocksee, zu der der die Handarbeitslehrerin einmal die Woche aus dem Nachbarort angeradelt kam. Sie erkannte ihre ihr besonderes Häkeltalent und ließ Doris frei arbeiten, während alle anderen Mädchen nach Vorschrift lernen mussten. Das Mädchen saß neben der Lehrerin, war „Stolz wie Oskar“, denn sie durfte den anderen helfen.
Mit 13 Jahren häkelt sie ihre ersten Kleider.Sie fotografiert sie und schickt die Bilder an die Zeitschrift „BRIGITTE“. Dort kann man kaum glauben, dass eine so junge Frau so viel Zeit hat und so schöne Sachen macht; sie empfehlen den Eltern dringend sie an einer Kunstgewerbeschule anzumelden. Zeichnen kann sie auch sehr gut, so dass ihr Lehrer den Eltern das gleiche nahelegte…. Doch sie wird Rechtsanwalts Gehilfin. Doris Dohse erzählt: “ Ich habe mit meiner Berufswahl gegen meine Natur gelebt und gearbeitet. Das Büro war nie mein Ding und ich bin damit nicht glücklich geworden.“ Die Häkelkunst hingegen begleitet sie durch ihr Leben. Die Berufstätigkeit ihres Mannes führt sie für einige Jahre nach Chile. Sie ist begeistert, dass Handarbeit dort einen so hohen Stellenwert hat: Geschäfte nur für Häkelarbeiten, wunderbare „Hippiesachen“ wie Jacken mit weiten Ärmeln, alles in naturweiß, ganze Straßenzüge voll mit Handarbeits-
Nach einer Phase ohne kreatives Schaffen startet sie in einem neuen Lebensabschnitt wieder durch – nicht zuletzt durch die Motivation ihres zweiten Mannes, eines Kunstlehrers. Erst entwirft sie nur für sich, dann geht sie mit Schlingschals aus vielen Materialien, Schmuckstücken und dekorativen Gürteln auf Kunsthandwerkermärkte.“ Die Frauen entdeckten meine sehr weibliche, romantische bis glamouröse Mode“, sagt sie. „Ich hatte großen Erfolg.“ Begeistert stellt sie ihre Kunst auch auf der Berliner Messe „Textile Art“ aus, die von Natacha Wolters jährlich organisiert wird.
Doris Dohse beschreibt sich als jemand, der der nicht herumsitzen kann, ohne etwas mit den Händen zu machen. Sei es das neue Grün, das im Frühjahr sprießt, oder die wunderbaren Herbstfarben – „ Ich möchte alles Schöne umarmen, einfangen, neues daraus gestalten. Ich bin dankbar dafür, möchte es niemals für selbstverständlich nehmen.“
Doris Dohse wird auf der Beaders Best Perlenkunst-
Die drei Seiten des Artikels finden sie hier in Bildform:
Artikel in: KIELerLEBEN woman 10/2007
Doris Dohse fertigt kunstvolle Häkelmode an. Aussergewöhnliche Unikate zum Wohlfühlen.
Für Doris Dohse ist der Traum ihres Lebens in Erfüllung gegangen. Die Künstlerin hat ihr eigenes "Atelier für Häkelkunst"eröffnet .
"Ich liebe Farben, Formen und Schattierungen",erzählt die heute 54-
Liebevolle Handarbeit....Sie gehe völlig darin auf, in dem, was sie jetzt mache,schwärmt die ehemalige Rechtsanwaltsgehilfin. Seit Dezember 2006 ist sie nun selbständig. Aufgewachsen in Stocksee entwarf sie schon mit vierzehn Jahren ihre eigene Häkelkollektion........
..."Ich bin immer auf der Suche nach dem Besonderen", sagt sie voller Begeisterung. Ihre Mischungen aus Häkel-